„Ihr seid nicht für das verantwortlich, was geschah.
Aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon!“
(Max Mannheimer, Holocaust-Überlebender)
NIE WIEDER! – GEGEN DAS VERGESSEN DER NS-VERBRECHEN
So lautet eine aktuelle Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn.
Wie halten wir die Erinnerungskultur lebendig?
Wie können wir dem Antisemitismus, diesem Missstand der Demokratie, entgegentreten?
Polarisierend geführte Diskussionen, Verrohung der Sprache, Ausgrenzung, mangelnde Solidarisierung schaffen ein Klima des Gegeneinanders statt des Miteinanders.
Diesen gesellschaftlichen Zuspitzungen und auch einer sich verbreitenden Hoffnungslosigkeit gegenüber, möchten wir ein Zeichen entgegensetzen.
Mit einer musikalischen Gedenkstunde, in der auch Texte von Zeitzeugen zu Wort kommen, laden wir herzlich ein zum
Erinnern – Gedenken – und vor allem dazu, die Hoffnung aufrecht zu erhalten!
Hoffnung, die sich selbst Betroffene der NS-Zeit unter unmenschlichen Bedingungen nicht nehmen ließen!
Die musikalische Gestaltung liegt in den Händen von Jutta Bitsch (Klavier und Orgel) und Witold Grohs (Saxophon), aus Münster.
AngelaMaria Borgmann